DIS AG Stellenindex zeigt: Diese Parteien suchen verstärkt nach Mitarbeitern

  • - Die Grünen mit den meisten Jobs
  • - Mitarbeiter für Verwaltungs- und Assistententätigkeit am stärksten gefragt
  • - Wissenschaftliche Mitarbeiter, Studenten und Wahlkampfhelfer gesucht

Düsseldorf, 25. September 2017: Deutschland hat gewählt. Die DIS AG hat dies zum Anlass genommen, die deutschen Parteien in ihrer Rolle als Arbeitgeber genauer zu betrachten. Wer sich einer politischen Fraktion verbunden fühlt oder an politischen Themen interessiert ist, hat einige Möglichkeiten, seine Karriere direkt in einer der deutschen Parteien zu starten. Im Zeitraum von September 2016 bis August 2017 wurden insgesamt 636 Stellenanzeigen von den unterschiedlichen Parteien ausgeschrieben. Die meisten Jobangebote der Parteien richten sich dabei an Referenten, Sachbearbeiter und Assistenten für die unterschiedlichsten Bereiche.

Wer sucht am meisten?

Die Grünen boten in den letzten 12 Monaten die meisten Stellen an (179 Jobs). 149 Jobangebote kamen von der CDU, davon wurden knapp 49 Prozent vom Wirtschaftsrat der CDU e.V. veröffentlicht. Mit rund 129 Stellenausschreibungen platziert sich die AfD auf dem dritten Platz. Die SPD folgt mit 110 Stellen, während die FDP im Untersuchungszeitraum 42 Jobs anbot. Schlusslichter sind die CSU (8 Stellen), Die Linke (5) und die Piratenpartei (4).

Mitarbeiter für Verwaltungs- und Assistententätigkeit am stärksten gefragt

Fast die Hälfte der Stellenangebote richtet sich an Referenten, Sachbearbeiter und Assistenten (316 Stellen). Mit breitgefächerten Einsatzbereichen bietet sich damit unterschiedlich qualifizierten Bewerbern die Möglichkeit, in der Politik Fuß zu fassen. Um über Anliegen und Programm der jeweiligen Partei zu informieren sowie ihr Image und das ihrer Kandidaten aufzubauen und zu festigen, bedarf es professioneller PR-Arbeit. Deshalb werden vor allem Pressesprecher, Journalisten und Referenten im Bereich Kommunikations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt gesucht.

Allein Bündnis 90 / Die Grünen bot 27 Stellen im PR-Bereich an, davon wurden explizit 4 Pressesprecher gesucht. Weitere 18 Stellen wurden für den Bereich Buchhaltung und Finanzen ausgeschrieben. 9 Mitarbeiter wurden für das Themenfeld Wissenschaft und Kultur gesucht, 8 Stellen für den Bereich Verkehr/Umwelt/Klima sowie wie weitere 7 Jobs im Bereich Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Die CDU suchte neben Angestellten für Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit, Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik und Organisation auch verstärkt nach IT-Fachkräften. 27 Positionen als IT-Teamleiter und IT-Supporter schrieben sie dafür aus. Darüber hinaus wurden 11 Mitarbeiter zur Unterstützung des Generalsekretärs, der Landesgeschäftsführung und Fraktionsvorsitzender gesucht.

Den größten Bedarf für die Unterstützung in der Außendarstellung hat die AfD. 29 Stellen schrieb sie für Referenten aus den Bereichen Kommunikations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus. Auffällig im Vergleich zu den anderen Parteien ist, dass die AfD in den vergangenen 12 Monaten verstärkt nach Videojournalisten, Video- u. Social-Media-Referenten, Multimedia- und Event-Managern sowie parlamentarischen Beratern gesucht hat. Erwähnenswert ist auch, dass neben den klassischen Berufen in der Politik auch Handwerker gesucht wurden. So war die FDP auf der Suche nach Elektrikern für das Abgeordneten Haus in Berlin.

Die Linke veröffentlichte 5 Jobangebote, darunter Stellen als Fraktionsgeschäftsführer und Referentenpositionen.

Wissenschaftliche Mitarbeiter, Studenten und Wahlkampfhelfer gesucht

Für politikbegeisterte Studenten stehen rund 41 Stellen zur Auswahl. Die Grünen stellen mit rund 30 Ausschreibungen die meisten. Dabei wird im Hinblick auf die Bundestagswahl vor allem Unterstützung für das Wahlkampfmanagement (19 Stellen) gesucht.

Aber auch studentische Aushilfen (23 Stellen) und wissenschaftliche Mitarbeiter (30 Stellen) stehen hoch im Kurs. Bei den Grünen (9 Stellen) konnten sich die Studenten Themenbereichen wie Gestaltung, Kommunikation und Social Media widmen. Die Partei der Freien Wähler benötigte Unterstützung bei kommunalen Fragen, innerer Sicherheit sowie zur schulischen und beruflichen Bildung. Die CDU suchte Mitarbeiter für die Medienbeobachtung und die Pressestelle. Rund 6 Stellen waren bei der FDP zu besetzen, 5 Positionen schrieb die SPD aus und weitere 3 die CSU.

Sämtliche Bezeichnungen richten sich an beide Geschlechter. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit wurde ausschließlich die maskuline Form von Bezeichnungen gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung des anderen Geschlechts.

Pressekontakt:

Philipp Schmitz-Waters
Head of Communication
DIS AG
Niederkasseler Lohweg 18
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Phone: 49 211 530 653 527
Philipp.Schmitz-Waters@dis-ag.com

Über die DIS AG

Die DIS AG gehört zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Als Marktführer in der Überlassung und Vermittlung von Fach- und Führungskräften hat sie sich auf die Geschäftsfelder Finance, Industrie, Information Technology, Office & Management, Engineering und Outsourcing & Consulting spezialisiert. Im Geschäftsfeld Engineering werden die Dienstleistungen durch das Tochterunternehmen euro engineering AG (100%) erbracht. Rund 8.500 Mitarbeiter arbeiten in 138 Niederlassungen für die DIS AG. Zum Konzern gehören weiterhin: DIS Consulting GmbH, DIS Interim Management GmbH, Lee Hecht Harrison Deutschland GmbH, Personality IT GmbH und Badenoch & Clark.

Nach einer Umfrage des "Great Place to Work" Instituts belegt die DIS AG Platz 2 im Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017".

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